Kinder- und Jugendgesundheitsuntersuchungen

Vorsorge von Anfang an

Auch bei Kindern spielt die Vorsorge eine wichtige Rolle, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Gesundheit insgesamt zu stärken.

In den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 überprüft der Kinderarzt, ob sich Ihr Kind altersgerecht entwickelt. Wenn er dabei Auffälligkeiten feststellt, wird er weitere Untersuchungen und gegebenenfalls auch eine entsprechende Therapie veranlassen. Zu den Terminen kann Ihr Kind auch alle notwendigen Impfungen (zum Beispiel gegen Tetanus, Diphtherie und Polio) erhalten.

In Ergänzung zu den Kindergesundheitsuntersuchungen soll bei der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 zwischen 12 und 14 Jahren die Gelegenheit zur Früherkennung von Krankheiten genutzt werden, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung beeinträchtigen.

Über diese Gesetzesleistungen hinaus, übernimmt die IKK Südwest die Kosten für  die Untersuchungen U10, U11 sowie J2. Die U10 erfolgt im Alter von sieben bis acht Jahren, die U11 im Alter von neun bis zehn Jahren. Die Jugendgesundheitsuntersuchung J2 findet im Alter von 16 bis 17 Jahren statt. Durch diese zusätzlichen Untersuchungen soll sichergestellt werden, dass Sprach-, Gewichts- oder Lernprobleme, Zahn-Mund-Kieferanomalien, Störungen der Sozialisation und gesundheitliche Gefahren eines inadäquaten Medienkonsums sowie der Umgang mit Suchtmitteln frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Alle genannten Vorsorgeuntersuchungen sind zum Wohle der Gesundheit Ihres Kindes.

Mit regelmäßiger Vorsorgeuntersuchung IKK Gesundheitsbonus sichern

Hinweis zu Vorsorge und Früherkennung in Zeiten der Corona-Pandemie

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vermeiden viele Menschen aus Angst vor einer möglichen Ansteckung den Arztbesuch. Die Arztpraxen sind gut vorbereitet, sodass die Ansteckungsgefahr als gering engeschätzt wird.

Die Kontrolle von Therapieerfolgen, Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sind weiterhin notwendig, um negative Krankheitsverläufe zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für chronisch erkrankte Patienten.

Ebenfalls wichtig sind weiterhin die U-Untersuchungen von Kindern sowie die Impfungen im Säuglings- und Erwachsenenalter. Impflücken und die damit verbundene Gefahr von Ausbrüchen impfpräventabler Erkrankungen sollten vermieden werden.

Der Austausch mit Ihrem Arzt kann helfen, Ängste abzubauen und gemeinsam individuelle Lösungen zu finden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, lassen Sie sich beraten und zögern Sie nicht wichtige Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen. Häufig bieten Arztpraxen auch Beratung per Telefon, Videosprechstunde oder gesichertem Online-Chat.

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Ihr persönlicher Kundenberater berät Sie gerne.